Eigenbluttherapie

EigenbluttherapieHintergrund

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiz- und Regulationstherapien. Sie gehört zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren. Durch körpereigenes Blut, das bei dieser Therapie in Muskelgewebe oder unter die Haut gespritzt wird, wird im Körper ein Reiz gesetzt, der die Selbstheilungskräfte des Organismus anfachen soll. Im alten China hat man Patienten durch Kneifmassagen oder zahlreiche Nadelstiche Blutergüsse zugefügt und damit verschiedene Krankheiten therapiert. In Europa wurde die Eigenbluttherapie erst Ende des 19. Jahrhundert erforscht. Seit dem wurden etliche verschiedene Therapieverfahren entwickelt.

Ich wende in meiner Praxis 2 Therapieverfahren an:

  1. Cluster-Eigenblut
  2. Potenzierte Eigenblut
Cluster-Eigenblut

Bei diesem Verfahren wird Ihnen Blut aus der Vene entnommen. Dieses Blut wird mit Hilfe eines speziellen Gerätes mechanisch aufbereitet. Dies führt zu einer Zerstörung der Blutzellen und einer Freisetzung der darin enthaltenen Substanzen. Dadurch soll das Cluster-Eigenblut wesentlich wirksamer sein, als unverändertes Eigenblut.

Anfangs werden 0,1 ml Cluster-Eigenblut in die Haut, später mehrere Milliliter in einen Muskel injiziert. Je nach Erkrankung können mit dem Blut noch homöopathische Medikamente mit verabreicht werden.

Potenziertes Eigenblut

Für diese Therapie wird Ihnen ein Tropfen Blut aus der Vene oder dem Finger abgenommen und mit Alkohol homöopathisch aufbereitet. Die letztendliche Zubereitung geschieht in der Apotheke, wo für Sie die verordnete Potenz hergestellt wird. Dieses potenzierte Eigenblut können Sie selbständig nach meinem Therapieschema unverdünnt einnehmen. Je nach Erkrankung muss nach einigen Wochen eine höhere Potenz hergestellt werden, wofür eine erneute Blutentnahme nötig ist.

Dieses Therapieverfahren eignet sich besonders gut für Kinder. Bei Ihnen ist das potenzierte Eigenblut nach unseren Beobachtungen wirksamer als bei Erwachsenen und die hierfür benötigte Blutentnahme ist weniger traumatisierend.

 

Indikationen

Gute Erfahrungen konnten in folgenden Anwendungsgebieten gemacht werden:

  • Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit
  • Allergien wie z. B. Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale, besonders allergisches Asthma
  • Durchblutungsstörungen
  • Erschöpfungszustände
  • Hauterkrankungen (z. B. Ekzeme, Neurodermitis)
  • Akute und chronische Infektionen
  • Rekonvaleszenz (Erholung nach schwerer Erkrankung)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wechseljahrsbeschwerden

Wie für viele andere klassischen Naturheilverfahren, die stark von der Empirie geprägt sind, existieren für die Eigenblut-Therapie keine anerkannten wissenschaftlichen Studien zur Wirkung und Wirksamkeit. Dies bedeutet, dass die dargestellten Wirkungen sich auf Beobachtungen naturheilkundlicher Therapeuten beziehen.

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