Homöopathische Komplexmittel und Kombinationspräparate

Homöopathische KomplexmittelHomöopathische Komplexmittel bestehen aus mehrere homöopathischen Mitteln, die miteinander gemischt werden. Bei Kombinationspräparaten werden homöopathische Mittel mit pflanzlichen Urtinkturen kombiniert. Da Erkrankungen häufig vielschichtige Ursachen haben, möchte man mit der Komplex-Homöopathie und den Kombinationspräparaten Krankheitsbilder möglichst umfassend beeinflussen.

Die Medikamente können oral eingenommen, in die Haut eingerieben oder gespritzt werden.

Diese Therapieform ist wegen ihrer Risiko- und Nebenwirkungsarmut sehr gut geeignet zur Behandlung von Risikopatienten, Kindern und älteren – sowie stark geschwächten Menschen.

Die Unterscheidung zwischen Komplexmitteln und Kombinationspräparaten wird nicht immer so getroffen. Für viele Homöopathen sind Komplexmittel und Kombinationspräparate synonym. Der Gesetzgeber bezeichnet zusammengesetzte Homöopathika seit einigen Jahren grundsätzlich als Mischungen.

Die Schulmedizin sieht die Homöopathie generell sehr skeptisch, der Gesetzgeber erkennt sie dagegen als besonderes Therapieverfahren an. Dabei wird unterschieden zwischen den zugelassenen Homöopathika, die ihre Wirksamkeit nachweisen müssen und die mit Anwendungsgebieten versehen sind und den registrierten Homöopathika, die in einem vereinfachten Registrierungsverfahren ohne Anspruch auf Anwendungsgebiete für den Handel freigegeben werden.

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